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    Sie wurden diskriminiert oder Opfer politischer Gewalt?

    Dann kontaktieren Sie uns!

    BOUNCE BACK ist eine saarländische Beratungsstelle für Betroffene von politischer Gewalt und Diskriminierung

    Wir unterstützen Sie, wenn Sie aufgrund von politischer Haltung oder Aktivität, (angenommener) Nationalität, sozialem Status, Religionszugehörigkeit, physischen oder psychischen Behinderungen, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Identität, äußerem Erscheinungsbild etc. diskriminiert werden oder wurden.

    Ziel ist ein ganzheitliches Beratungsangebot für Betroffene, Angehörige und ZeugInnen, das den Umgang mit der Tat und deren Folgen aufarbeitet und erleichtert. Wir beraten anonym, kostenlos und vertraulich.

    Wurden Sie Opfer von politisch motivierter Gewalt?

    Haben Sie politisch motivierte Gewalt beobachtet?

    1. Ruhe bewahren, nicht provozieren lassen
      Diskriminierungen sind verletzend und entwürdigend. Versuchen Sie trotzdem, Ruhe zu bewahren und sich nicht provozieren zu lassen. Bleiben Sie sachlich und lassen Sie sich nicht in eine Diskussion verwickeln. Formulieren Sie eindeutige und klare Aussagen. Wenn Sie Hilfe benötigen, sprechen Sie umstehende Mitmenschen an und machen Sie klar, dass Sie deren Unterstützung benötigen.
       
    2. ZeugInnen ansprechen
      Falls andere Personen die Geschehnisse beobachtet haben, können deren Aussagen bei der Rekonstruktion des Vorfalls sehr hilfreich sein. Falls sich diese dazu bereit erklären, notieren Sie sich die Kontaktdaten: Name, Adresse, Telefonnummer.
       
    3. Gedächtnisprotokoll anfertigen
      Machen Sie sich so zeitnah wie möglich ein Gedächtnisprotokoll. Notieren Sie alles, woran Sie sich erinnern. Falls weitere Personen bei Ihnen waren, bitten Sie auch diese, sich alles aufzuschreiben, woran Sie sich erinnern können. So kann eine möglichst lückenlose Rekonstruktion erstellt werden. Hier finden Sie eine Erläuterung zur Anfertigung eines Gedächtnisprotokolls.
    4. Beweise aufbewahren
      Bewahren Sie alle Nachweise auf. Das können z. B. Briefe, Fotos, Dokumente, Screenshots, E-Mails oder ähnliches sein.
       
    5. Beratungsstelle aufsuchen
      Die Folgen von Diskriminierung dürfen nicht unterschätzt werden. Sie können kurz- und auch langfristig schwerwiegende psychische und physische Probleme nach sich ziehen.


    Haben Sie politisch motivierte Gewalt beobachtet?

      Je nach Schwere der Tat stehen Ihnen verschiedene Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung

    1. Kontaktieren Sie die Polizei und/oder einen Rettungswagen (kostenlose Notfallrufnummer: 110)
    2. Notieren Sie sich die Kontaktdaten anderer ZeugInnen
    3. Fertigen Sie ein Gedächtnisprotokoll an. Dieses kann später hilfreich sein, die Geschehnisse möglichst genau und lückenlos zu rekonstruieren
    4. Gegebenenfalls spätere Anzeige bei der Polizei

    Als Beratungsstelle des Landes-Demokratiezentrums Saarland wird Bounce Back gefördert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, sowie durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!"