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    Info

    Hier finden Sie weiterf├╝hrende Informationen zu politisch motivierter und rechter Gewalt und dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz

    Bereiche in denen politisch motivierte und rechte Gewalt stattfinden kann

    Jeder kann Opfer von politisch motivierter und rechter Gewalt werden:

    1. auf dem Arbeits- oder Wohnungsmarkt
    2. in der Arbeitswelt (z.B. Bewerbungsprozess, im Team, Arbeitsaufteilung)
    3. im Gesundheitswesen (z. B. Benachteiligung durch ÄrztInnen, Pfleger)
    4. auf ├ämtern oder bei Beh├Ârden
    5. im Bildungssystem (z.B. Kindergarten, Schule, Ausbildung/Studium)
    6. bei Personenkontrollen der Polizei oder Fahrkartenkontrollen in┬á├Âffentlichen Verkehrsmitteln (z.B. Racial Profiling)
    7. im Freizeitbereich (z. B. Einlasspolitik in Club)

    Was bedeutet rechte Gewalt?

    Rechte und rassistische Gewalttaten sind Angriffe gegen├╝ber bestimmten gesellschaftlichen Gruppen, die durch menschenfeindliche Einstellungen und Vorurteile gekennzeichnet sind. Dazu geh├Âren unter anderem: Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie, Sozialdarwinismus, Homo- und Transphobie. T├ĄterInnen suchen Personen meist gezielt anhand von Kriterien aus, wie:

    1. sexuelle Orientierung und / oder Geschlechtsidentit├Ąt
    2. Behinderung
    3. Weltanschauung
    4. zugewiesene ethnische Herkunft
    5. politisches Engagement
    6. alternatives Auftreten
    7. religi├Âse Zugeh├Ârigkeit

    Folgen von politischer Gewalt sollten nicht untersch├Ątzt werden

    Insbesondere anhaltende rechte und politische Gewalt formt und beeintr├Ąchtigt individuelle Lebensentw├╝rfe sowie soziale Beziehungen und kann dar├╝ber hinaus der k├Ârperlichen und seelischen Gesundheit schaden.

    Auswirkungen auf die physische Gesundheit

    Betroffene zeigen h├Ąufig eine chronisch erh├Âhte Konzentration von Stresshormonen und einen erh├Âhten Blutdruck. Physiologische Folgen psychischer Belastung k├Ânnen im schlimmsten Fall zu diversen k├Ârperlichen Folgeerkrankungen f├╝hren.

    Auswirkungen auf die psychische Gesundheit

    Als h├Ąufige Folge k├Ârperlicher ├ťbergriffe, jedoch auch nach nicht-physischen Diskriminierungserfahrungen, werden h├Ąufig Angst, ├ärger, Trauer und Hoffnungslosigkeit beschrieben, aber auch zunehmendes Misstrauen sowie Belastung durch persistierende negative Gedanken und Erinnerungen an die Diskriminierungserfahrung.

    Geht die Erfahrung mit politisch motivierter oder rechter Gewalt mit einem Gef├╝hl existenzieller Bedrohung einher, k├Ânnen daraus auch Traumatisierungen resultieren.

    Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

    Mehr dazu finden Sie hier

    Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), auch Antidiskriminierungsgesetz genannt, ist ein deutsches Bundesgesetz, das eine Benachteiligung von Betroffenen aus Gr├╝nden der Nationalit├Ąt und Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Geschlechts, des Alters oder der sexuellen Identit├Ąt und Orientierung verhindern und beseitigen soll. Zur Umsetzung dieses Ziels erhalten die durch das Gesetz gesch├╝tzten Personen Rechtsanspr├╝che gegen Arbeitgeber und Private, wenn diese ihnen gegen├╝ber gegen die gesetzlichen Diskriminierungsverbote versto├čen.

    Als Beratungsstelle des Landes-Demokratiezentrums Saarland wird Bounce Back gef├Ârdert durch das Ministerium f├╝r Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, sowie durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!"